WHITE BLOSSOMS ART SONGS

LIVE *** 23. Mai – Sounds of Schönberg *** LIVE *** 2. Oktober 26 – Bürgerhaus Botnang ***

WHITE BLOSSOMS ART SONGS on SOUNDCLOUD

14 Songs mit Reflexionen über die verrückte Welt um uns herum. Das Verlorensein in Raum und Zeit, die Schönheit der Wolken finden ebenso ihren Platz wie machthungrige Figuren, Zuversicht und die Lust am Leben.

Eine Stilistische Reise von Rockballaden, sophisticated Popsongs und spanisch inspirierten Rhythmen zu minimalistischen Sounds und philosophischen Kunstliedern. Musikalisches Handwerk trifft auf zeitgenössische Texte über das Leben, die Liebe, Hoffnung, Freuden und Abgründe der Welt. Klassische Gitarrenvirtuosität und einfühlsamer Gesang verweben sich zu dem einzigartigen Sound des Duos. Die Melodien und Beats berühren und unterhalten gleichermaßen.

MÁGICO

2 guitars & 2 voices – Live in Stuttgart

coming soon….

Mágico ist ein Abend voll von akustischem Soulfood. Montes Gitarren-Solos entführen in die Landschaften Südamerikas. Als Duo packen Uli Wedlich und Alfonso Montes ihre geballte Musikalität und Virtuosität aus. Danach erzählen zwei Frauenstimmen in groovigen Songs von den Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe. 

Alle Songs und Kompositionen stammen aus der Feder der Stuttgarter Gitarristen und Komponisten Alfonso Montes und Ulrich Wedlich. Die beiden haben vor 20 Jahren als erstes gemeinsames Projekt die „Small Duos“ eingespielt. Jetzt starten sie zusammen mit der Performerin Antje Jetzky und der Sängerin Judith Mühleisen ihr neues musikalisches Projekt. 

Alfonso Montes, Ulrich Wedlich – Gitarre / Antje Jetzky, Judith Mühleisen – Gesang

2019 – 2022 MACHTRITUALE UND MASSENHALTUNGEN

„Massenhaltung“ ist ein Arbeitsbegriff, an dem sich für uns Fragen entzünden. Wie ist das Verhältnis von Unterwerfer und Unterworfenen, oder sind diese sich unterwerfende?
Werden Individuen als Masse gehalten oder folgen sie, als Ergebnis eines evolutionären Prozesses, einem Herdentrieb?
Wer trägt welche Verantwortung?
Geht es um die Attraktivität, als Einzelner, in der Macht und Größe einer Masse aufzugehen?
Oder geht es um Sicherheit, Energieeffizienz und Verantwortungslosigkeit?

Unser Ziel ist, einige der Mechanismen von „Massenhaltung“ zu verstehen, einige Machtrituale körperlich zu probieren, transparent zu machen, Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken und aus einem künstlerischen Think Tank heraus Reflexion und neue Blickwinkel zu öffnen.

In unserer Recherche beziehen wir uns auf die Ansätze der Philosophen Elias Canetti, Hannah Arendt und Michel Foucault.

Canetti unterscheidet geschlossene und offene Massen. Baulich geschlossene Massen beispielsweise sind meist „institutionalisierte Massen“ der Kirchen. Sie besitzen Regeln und Zeremonien, welche die Masse „abfangen“. „Lieber eine sichere Kirche voll von Gläubigen als die unsichere ganze Welt.“[12] Die Institution stellt demnach eine Zähmung des Massentriebes dar.

Hannah Arendt prägte den Begriff von der „Banalität des Bösen“.
Wann greifen Vorstellungen von Moral und Ethik oder ist alles evolutionäre Mechanik?

Michel Foucault zum Begriff Macht:
„Ein Ensemble von Handlungen, die sich auf mögliches Handeln richten, und sie operiert in einem Feld von Möglichkeiten für das Verhalten handelnder Subjekte. Sie bietet Anreize, verleitet, verführt, erleichtert oder erschwert, sie erweitert Handlungsmöglichkeiten oder schränkt sie ein, sie erhöht oder senkt Wahrscheinlichkeit von Handlungen, und im Grenzfall erzwingt oder verhindert sie Handlungen, aber stets richtet sie sich auf handelnde Subjekte, insofern sie handeln oder handeln können. Sie ist auf Handeln gerichtetes Handeln.“

2018 WHAT’S BEHIND…? BLACK HOLES TRILOGY

the curtain… the wall… the thought… the idea… the action… the horizon… the universe?
Seit Juni diesen Jahres beschäftigen sich das Duo [jetzky:wedlich], die Tänzerinnen Petra Stransky, Sawako Nunotani, Daura Hernández García und die Musikerin Ulrike Stortz mit der Ideenwelt des bekannten Physikers Stephen Hawking. Sie erforschen dabei in aller Öffentlichkeit improvisatorisch einzelne Ansätze und Theorien und übersetzen diese in ein Universum aus Tanz, Performance, Stimme, Bild und Musik. Verortet ist diese Recherche in und um die katholische Kirche St. Maria.
Präsentation
Black Holes vs Quarks         – 20. Oktober 2018 im Rahmen der LIFT-stuttgartnacht
Black Holes have no Hair   – 29. September 2018
Gefördert von der Stadt Stuttgart, Kirchengemeinde St. Maria, Produktionszentrum Tanz und Performance

ABOUT US

WERK

Seit 2005 arbeiten wir – Antje Jetzky (Tanz, Choreografie, Performance) und Ulrich Wedlich (Gitarre, Komposition, Malerei) – an interdisziplinären Fragestellungen innerhalb der darstellenden Kunst. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden Duo-Stücke in denen wir Lebensthemen ausloten, kollektiv inszenieren und performen. Es entstanden

abendfüllende Bühnenprogramme 2005 Rite of Change / 2007 Sphären/ La Ola/ 2008 Hier meine Erde/ 2009 L‘Opéra de la Lune / 2011 Sonata 4(for)—2(two) / 2012 SUPERschwestern

performative, multimediale Arbeiten 2005 RazzFazz@vat.org / 2006 Puppenstube/ 2009 Move Design / 2011 and.I mit Einladung zum Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart / 2011 In Her Skin/ Chrysalis- Puppenstube / 2012 Reaktion / 2014 Her Space Room G – Einladung zum Raumstipendium JUST) die an Festivals (Klangraumfestival Stuttgart), im Theater, im öffentlichen Raum oder in Galerien zur Aufführung kamen.

Musiktheater mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 2010 iCONS / 2012 Fassaden, 2014 Silence / 2014 Glückstreffer, 2015 Hero / 2013 – 2015 Kreativlabor mLAB (mlabblog.wordpress.com) das aus Mitteln des BMBF – Kultur macht stark – gefördert wurde.

Bei den Projekten arbeiten wir mit Künstlern anderer Genres nach einem partizipativen Ansatz (devised theatre), weil für uns Authentizität, Individualität und künstlerische Eigenständigkeit der auftretenden Künstler in der Zusammenarbeit maßgeblich ist. Seit 2010 liegt ein Schwerpunkt in der Erforschung von 3D (Raum) und 2D (Projektion)-Bewegungsbildern in performativen SituationenDazu erweiterten wir unseren Aktionsradius von definierten Theater- oder Innenräumen in den öffentlichen Raum und öffentlich genutzte Innenräume (Kirchen, Bibliotheken, Galerien etc.).

Wir fingen an die Kirche St. Maria als Aufführungsort für unsere Projekte zu erschließen. Von 2013 bis 2015 haben wir die Performancereihe INVERSION im damals scheinbar vergessenen, sakralen Raum durchgeführt, um ihn mit künstlerisch-kreativer Energie beleben. Seit 2015 kreieren wir Performances, die philosophische und gesellschaftliche Fragestellungen thematisieren.

2015 Also sprach…. : Performance-Collage inspiriert durch Nietzsches Zarathustra
2018 What’s behind…?:Recherche, Improvisationen und Performances zu Stephen Hawkings kosmologischen Denkmodellen
2019 The Golden Throne: Recherche, Performances und Installationen zu Machtritualen und Massenbewegungen, Besetzern und Mitschwimmern

Arbeitsweise/ästhetischer Ansatz

Einem neuen Projekt/Thema nähern wir uns mit Diskussionen über gegensätzliche Begrifflichkeiten, die zu unterschiedlichen Ansatzversuchen führen, z.B. Schönheit – Hässlichkeit, Gewohnheit – Fremdheit, Behaglichkeit – Unbehaglichkeit, Recht – Unrecht etc. Damit hinterfragen wir die möglichen Wirklichkeiten.

Eine Abwägung von Experiment, Improvisation, Komposition / Choreografie führt letztlich zur Form der Präsentation. Ein Blick auf harmonikale Zusammenhänge und chaotische Interferenzen ist oft ein Mittel den Prozess des Entstehens zu beobachten. Jeder beteiligte Künstler bringt sich dabei gemäß seines Könnens, seiner Erfahrung und persönlichen Anliegens ein.
Neue Realisierungsformen zu finden, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. D.h. Themen an kunstentfernte Ort zu stellen und den Prozess des Schaffens uns Störens zu untersuchen.

Neben unseren Kernkompetenzen Tanz / Musik binden wir Malerei – Video – Installationen – Materialtheater in unsere Arbeiten ein. Am Ende steht ein gestalteter Raum da, in dem Tanz- und/oder Musik-Performances stattfinden, Objekte und Installationen präsentiert werden.