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WERK

Seit 2005 arbeiten wir – Antje Jetzky (Tanz, Choreografie, Performance) und Ulrich Wedlich (Gitarre, Komposition, Malerei) – an interdisziplinären Fragestellungen innerhalb der darstellenden Kunst. Einen Schwerpunkt der Arbeit bilden Duo-Stücke in denen wir Lebensthemen ausloten, kollektiv inszenieren und performen. Es entstanden

abendfüllende Bühnenprogramme 2005 Rite of Change / 2007 Sphären/ La Ola/ 2008 Hier meine Erde/ 2009 L‘Opéra de la Lune / 2011 Sonata 4(for)—2(two) / 2012 SUPERschwestern

performative, multimediale Arbeiten 2005 RazzFazz@vat.org / 2006 Puppenstube/ 2009 Move Design / 2011 and.I mit Einladung zum Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart / 2011 In Her Skin/ Chrysalis- Puppenstube / 2012 Reaktion / 2014 Her Space Room G – Einladung zum Raumstipendium JUST) die an Festivals (Klangraumfestival Stuttgart), im Theater, im öffentlichen Raum oder in Galerien zur Aufführung kamen.

Musiktheater mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen 2010 iCONS / 2012 Fassaden, 2014 Silence / 2014 Glückstreffer, 2015 Hero / 2013 – 2015 Kreativlabor mLAB (mlabblog.wordpress.com) das aus Mitteln des BMBF – Kultur macht stark – gefördert wurde.

Bei den Projekten arbeiten wir mit Künstlern anderer Genres nach einem partizipativen Ansatz (devised theatre), weil für uns Authentizität, Individualität und künstlerische Eigenständigkeit der auftretenden Künstler in der Zusammenarbeit maßgeblich ist. Seit 2010 liegt ein Schwerpunkt in der Erforschung von 3D (Raum) und 2D (Projektion)-Bewegungsbildern in performativen SituationenDazu erweiterten wir unseren Aktionsradius von definierten Theater- oder Innenräumen in den öffentlichen Raum und öffentlich genutzte Innenräume (Kirchen, Bibliotheken, Galerien etc.).

Wir fingen an die Kirche St. Maria als Aufführungsort für unsere Projekte zu erschließen. Von 2013 bis 2015 haben wir die Performancereihe INVERSION im damals scheinbar vergessenen, sakralen Raum durchgeführt, um ihn mit künstlerisch-kreativer Energie beleben. Seit 2015 kreieren wir Performances, die philosophische und gesellschaftliche Fragestellungen thematisieren.

2015 Also sprach…. : Performance-Collage inspiriert durch Nietzsches Zarathustra
2018 What’s behind…?:Recherche, Improvisationen und Performances zu Stephen Hawkings kosmologischen Denkmodellen
2019 The Golden Throne: Recherche, Performances und Installationen zu Machtritualen und Massenbewegungen, Besetzern und Mitschwimmern

Arbeitsweise/ästhetischer Ansatz

Einem neuen Projekt/Thema nähern wir uns mit Diskussionen über gegensätzliche Begrifflichkeiten, die zu unterschiedlichen Ansatzversuchen führen, z.B. Schönheit – Hässlichkeit, Gewohnheit – Fremdheit, Behaglichkeit – Unbehaglichkeit, Recht – Unrecht etc. Damit hinterfragen wir die möglichen Wirklichkeiten.

Eine Abwägung von Experiment, Improvisation, Komposition / Choreografie führt letztlich zur Form der Präsentation. Ein Blick auf harmonikale Zusammenhänge und chaotische Interferenzen ist oft ein Mittel den Prozess des Entstehens zu beobachten. Jeder beteiligte Künstler bringt sich dabei gemäß seines Könnens, seiner Erfahrung und persönlichen Anliegens ein.
Neue Realisierungsformen zu finden, ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. D.h. Themen an kunstentfernte Ort zu stellen und den Prozess des Schaffens uns Störens zu untersuchen.

Neben unseren Kernkompetenzen Tanz / Musik binden wir Malerei – Video – Installationen – Materialtheater in unsere Arbeiten ein. Am Ende steht ein gestalteter Raum da, in dem Tanz- und/oder Musik-Performances stattfinden, Objekte und Installationen präsentiert werden.